Donnerstag, 5. März 2015

PermiTting

Vorgestern ... kam die Genehmigung für drei Monate unbezahlten Urlaub! 
Jeeeeehaaaaaa !!!!
short information in english in the left, small column under "Espresso"










Reisetagebuch innen .... clic the pic !!
Gestern ... habe ich mein Reisetagebuch fertig gebastelt.













Legende Reisetagebuch








Letzte Woche
... habe ich mich immer wieder nach einem geeigneten Reisetagebuch umgeschaut.
Es gibt nix am Markt, was für mich irgendeinen Sinn ergibt, denn ich bin schreibfaul.
Flux auf den eigenen Po gesetzt und eins kreiert und zusammengeschneidert im handlichen A6 Reiseformat
Hier kann ich mit ein wenig ankreuzen und max. 8 kurzen Zeilen jeden Tag meine Einträge machen.

Heute ... habe ich mir einen Sonnenhut für Australien gekauft.










Samstag, 28. Februar 2015

SpinnIng

Who is Foftain ?
…. oder warum man keinen
„Sinn machen“ kann
sondern eigentlich nur Unsinn.

…. or why you can`t “make sense“ but actually only nonsense.






For the article in english - scroll down


Zu einer Zeit, es ist schon lange her, hab ich eine mehrjährige Therapieausbildung gemacht.


Die Ausbildungsgruppe traf sich einmal im Jahr für zwei Wochen in Südfrankreich.
Die Übungen gingen ziemlich in die Tiefe und es passierten Diese und Jene komischen Sachen mit uns, wir wurden alle miteinander irgendwie spökenkiekerisch 1 und ein wenig seltsam.

Ich zum Beispiel, sah nach einer Woche, jedesmal bei der Morgenmeditation, einen alten Indianerhäuptling, in eine zerschlissene Jacke und eine Wolldecke gehüllt, vor mir sitzen. 
Er schaute mich ruhig an und aus seinen Augen sprach etwas wie freundliche Zustimmung oder Wohlwollen zu mir.
Mir war der Mann sympathisch, und sein regelmässiges Auftauchen beunruhigte weit weniger, als dass es mich freute.

Ich stellte fest, dass ich ihm Fragen stellen konnte und er diese, ohne sichtbar zu sprechen, auch beantwortete. Manchmal waren seine Antworten etwas kryptisch, jedoch machten sie immer einen Sinn für mich.
So fragt ich ihn einmal, ob diese Therapieausbildung die richtige für mich sei.
Er schien eine Weile nachzudenken und „sagte“ dann: „Ist es richtig, dass der Schnee vom Himmel fällt?“

Was ich jedoch eigentlich erzählen wollte, ist, dass ich dann doch ein wenig Bedenken, ob meiner Vision, bekam und während der damaligen Ausbildungssequenz einen Mitschüler, Herbert, er war praktizierender Psychiater in Wien, fragte ob ich eventuell nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, weil ich eben diesen alten Indianer sähe.
Auch er überlegte einen Moment bevor er antwortete und fragte mich sichtlich besorgt „Glaubst Du der Indianer ist wirklich da?“
„aber nein …“
antwortete ich ihm „er ist eine Vision von mir“
Herbert grinste mich an und klopfte mir auf die Schulter „Na, dann … ist doch alles O.K“ 

Den Rest des Workshops begrüsste mich Herbert jeden Tag mit  „Hallo Foftain“ dann fixierte er einen Punkt etwa 1 Meter vor mir und sagte „Guten Morgen Häuptling“ 
… aber eben! … wir wurden alle ein wenig seltsam.

„Seltsam“ ist nun eben mein Stichwort und die Geschichte zuvor, mag das richtige Licht geschaffen haben für das was ich im Grunde zu erzählen habe.

So habe ich mir, vor Beginn meiner USA-Reise 2013 einen Reisenamen zugelegt. 
Das hatte mehrere Gründe, einerseits wollte ich öffentlich im Net nicht mit meinem richtigen Namen auftreten, dann ist es andererseits aber auch gut, bei Beginn eines grossen Vorhabens, den alten Namen und die damit verbundenen Gewohnheiten abzulegen und der Welt -aber auch sich selber- sozusagen „unbeschrieben“ zu begegnen. Einen neuen Namen bekommt man bei der Geburt und so schien es mir sinnvoll bei grossen Veränderungen eben auch diesen zu verändern.

Damals, man kann den Artikel im USA 2013 Blog lesen ☞Link zum Artikel ), nahm ich aus den dort dargestellten Gründen, die ich hier nicht nochmals aufwärmen werde, den Namen „Foftain“ an, als meinen Reisenamen.

Während der Zeit, hat sich Foftain dann in mehr als nur einen Reisenamen entwickelt. Er (ja, er!) ist zu meinem Alter Ego geworden, zu meinem Reisebegleiter und zu meinem Gegenstück. Er hat einen Teil meines Charakters okkupiert und zwar wohl denjenigen, den ich selber immer ein wenig ablehnte, vor allem weil er mir stets Ärger einbrachte.
Foftain ist auf der einen Seite mutiger und irgendwie eigensinniger und sturer als ich, er ist frecher und motziger und ein wenig mehr auf Krawall gebürstet, er legt sich gern mit jemandem an und vertritt seinen Meinung, so blödsinnig sie denn auch sei, vehement und penetrant.
Auf der anderen Seite jedoch ist er auch derjenige der mich in die Rippen knuffen kann und zum Horizont zeigt und sagt: „Mann is das nicht schön, hör auf dich zu stressen und guck hin!!?“

So ist das Alleinreisen für mich nie wirklich langweilig, da ich nie wirklich allein bin.
Foftain begleitet mich und nervt mich und bringt mich auf bekloppte Ideen und bringt mich zum Schreiben, weil er immer irgendwas zu erzählen hat … und sei es noch so blödsinnig.

Eines Morgens, Ende Januar, ein paar Tage nachdem ich mich mit ihm geeinigt hatte, dass ich nicht nach Neuseeland fahren würde, sondern mich für drei Monate auf Australien konzentriere, schlürfte er genüsslich den Kafi, den ich eigentlich für mich gekocht hatte. Dann schwieg er eine Weile bevor er zu reden begann:
„Du weisst schon, dass es mich nicht gibt!? Deswegen musst Du auch nicht mit mir abmachen, wohin Du reisen willst! … und Du weisst auch, dass egal wohin Du gehst, mir nix anderes übrig bleibt, als Dich zu begleiten ?!“

„Na klar … weiss ich das, aber … „ stammelte ich, als er mir ins Wort fiel „Gut! Vergiss das nicht … sonst bin dann ich am Ende Schuld wenn Australien Scheisse ist! … und jetzt koch mal noch `n Kafi, Du Weichei“

Tja, auf so ein Alter Ego kann man ne Menge draufladen! Ich verzeihe ihm seine Grobheiten und das Generve gern, dafür, dass er diesen Anteil meines Charakters auf sich nimmt.
Ich mag seine Begleitung und wenn er mal nicht da ist, was gelegentlich passiert, dann beginnt er, nach einer Weile, mir zu fehlen. Er taucht dann unvermittelt wieder auf und tut so als sei nichts gewesen und ignoriert meine Fragen nach seinem Verbleib mit einer gewissen Grösse.

„Verdammt wo bleibt der Kafi ??“ hörte ich ihn aus meiner Stube krakelen während ich das Wasser in den Filter goss.
Als ich ein paar Minuten später wieder zurückkam war er verschwunden und ich genoss meinen Morgen und gleiste meinen Tag auf.

1    plattdeutsch für "geisterseherisch"

Zurück zum Artikel vom 30. Dezember 2017 "Aging" LINK
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In a time, long ago, I go through a therapy training for several years.
The group met every year for 2 weeks in southern France.
It goes, each time, pretty in the depth and there happens this and that with us, we all together become somehow spiritually and a little strange.

For example, I saw, after a week, each time during morning meditation, an old Indian chief, wrapped in a shabby jacket and a worn blanket, sitting in front of me.
He looked at me calmly, his eyes said something like friendly approval or favor to me.

To me the man seemed pleasant and his regular appearance worried me much less, than it delighted me. I found, it was possible to ask him questions and that he answered them even without visible speaking. Sometimes his answers were a little bit cryptic, but they always made a sense to me.

So I asked him once, if this therapy training was the right one for me.
He seemed to consider for a while and then he „said“:  “Is it right, that the snow fall down from sky?“

What I really wanted to tell, is that I, at last, become a little concerned about my vision. During that training sequence, I asked a peer, named Herbert, he was a practicing psychiatrist in Vienna, if I might not have all cups staying in the cupboard, because I just saw this old Indian.

He, thought for a moment before he answered and asked me visibly worried "Do you think the Indian is really existing?“
"oh no ..." I replied, "he is a vision of mine "
Herbert grinned at me and patted me on the shoulder, "Well, I think ... everything is O.K.“

The rest of the workshop Herbert greeted me every day with "Hello Foftain" then he fixed a point about 1 meter in front of me and said, "Good morning chief"
... But, you see! ... We all get a little strange and screwy.

"Strange" is now just my keyword and the story told before, may have created the right light for what I have to tell basically.

So I have given myself a traveller name before starting the USA-trip in 2013.
There were several reasons, at one hand I don`t wanted to public with my real name in the net, but then, on the other hand it`s good to take off, at the start of a greater project, the old name and the associated habits and to encounter the world -but also to yourself- so to speak, „blank".
You get a new name at birth and it seemed to me useful also to change the name while doing larger changes.

At that time, you can read the article in the USA 2013 blog, I took, in view of the their displayed  reasons, which I'm not going to warm up here again, the name "Foftain", as my trip name.

By and by „Foftain“ developed to more than just a travelers nick name. He (yes HE) becomes my alter ego, my travel companion, my counterpart. He occupies a part of my character, namely that part I refused a little bit, because he brought  me mostly troubles.
At one side Foftain is in a way more stubborn and stolidly than me, more cheeky and grouchily and a little bit more dressed for rampage, he likes to starts a fight with someone and stands for his opinion vehemently and insistently, so stupid it may ever be. 
At the other side however he`s also the one who pokes me in my ribs, points to the horizon and says: „Hey guy, is`nt that beautiful, stop stressing yourself and just have a look“

So traveling alone is not never boring to me, because I`m never really alone.
Foftain is at my side, sucks and makes me getting loopy ideas, makes me write, because he has always something to talk about … so stupid it may ever be.

One morning, at the end of January, some days after we agree not to go to New Zealand, but to concentrate to Australia for 3 month, he sipped with pleasure the coffee, I actually had cooked for myself. Than, after a while, he said: „You do know I`m not existing!? Caused by this you dont have to get my agreement wherever you`ll travel … and you also know, no matter where you go, nothing remains to me but to go with you?!“

„Of course I know, but …“ I stammered, while he cut of my words „O.K. … do`nt forget this, otherwise, in the end I`m guilty if Australia is a shit! … and now … cook another coffee, sissy!“

Well, on such an alter ego, you may load a lot on. I pardon him his rudeness and his hassle willingly, for taking over this part of my character.

I like his company and if he is not around, happening occasionally, then, after a while, I start to miss him. He always suddenly appeared again and is doing as if nothing had happened and ignored my questions about his whereabouts with a kind of elevated size.

„Damn where's the coffee?!“  I heard him grumbeling from my lounge while I poured the boiling water into the filter.
When I came back a few minutes later he was away and I enjoyed my morning and set my day on the rails.


Sonntag, 1. Februar 2015

DaTing


Pissgelb? Ne ... eigentlich "golden" mit Glittereffekt!!

Goldene Zeiten!

Gestern habe ich mir auf den allerletzten Drücker die Schweizer Autobahnvignette gekauft.
Dieses Jahr ist sie goldfarben ... die Frau an der Kasse in der Landi witzelte, dass uns nun 
"Goldene Zeiten" bevorstünden.

So ist es!!!
Heute, 
auf den Tag genau, 
in einem Jahr beginnt meine Australienreise.

AUSTRALIENREISE ???
Was ist mit Neuseeland??
Neuseeland ist raus! 
Warum?

Nun ich könnte es mit dem üblichen Kadergelaber (ich höre mir das nun seit 40 Jahren an!)
"Sich aufs Wesentliche konzentrieren ... "
"Prioritäten setzen ... "
usw. begründen ...

ABER ... das ist es nicht

Freund Todde lud mich in einen Vortrag über Neuseeland ins "imax"  ein.
Echt nett von ihm!! Danke nochmals!

Also: 
Irgendeine Travelfirma (Name geschickt verdrängt) präsentierte einen Mix aus Photos, Filmschnipseln und LiveGesülze auf&vor der grössten?? *1 Leinwand der Schweiz.

Neben der Peinlichkeit des Vortrags muss ich zugeben, dass doch soviel Information abgesondert wurde über Neuseeland, dass ich brav bis zum Schluss durchhielt 
(O.K. ich brauchte ein Bierchen als Unterstützung)
Was blieb, ausser dem Wortgefecht mit dem Platzanweiser wegen der Bierflasche, ist, dass Neuseeland zu klein für mich ist, zu wenig Wüste hat, zu viele Mücken, zuwenig Sonne und absolutzuviele Touristen.

Die Photos waren wunderschön, die Filmchen mit bombastisch-emotionaler Musikuntermalung beeindruckend und das illegale Bier ganz besonders fein.

Aber mein Alter Ego  begann zu zu motzen und machte schnippische Bemerkungen:
"Na das ist ja hübsch!" oder "Da fahr ich jedenfalls nicht mit hin"
Ich erklärte ihm den Sinn von Information und den Wert von Reiseberichten.
"Halt die Klappe und trink Dein Bier" war seine Antwort
... irgendwo hab ich das schon mal gehört !? *2

Das Dumme ist, dass Foftain bei all seiner Motzerei oft recht hat.

Ich schlief drüber und am nächsten Morgen sagte ich ihm "O.K. Neuseeland ist raus"
Er würdige mich keiner Antwort sondern schlürfte meinen Kafi.


*1 Hab das Superlativ vergessen
*2 ... diejenige weiss schon bei wem !!




Sonntag, 11. Januar 2015

CalCulating


Modell meiner Reisekostenberechnung mit imaginären Daten und Werten.**
Model of my travel expenses calculation with imaginary data and values.
Meine Kostenberechnung steht !
Im Februar - März gehe ich die Tickets kaufen ... 
dann gibts - 
"JHUUUUU" - kein Zurück mehr!

Es hängt von vielem ab, wann ich wie lange und wohin reisen kann.
Von den Sehnsüchten, vom Job, von den Jahreszeiten, von der Art der Reise und last not least vom Geld.
Die Sache mit dem Geld ist allerdings weniger ausschlaggebend, als die Frage:
"Was will ich eigentlich?"

** Leider kann man (oder nur ich?) hier keine Exeldatei posten. Darum - muss das System von jedem, der Interesse hat, selber in Exel übertragen werden.




Freitag, 2. Januar 2015

Driving home for Christmas

"Mothers Finest" between Christmas and Sylvester

Zeitweise kein Nebel, dann dies! Sometimes no fog, than this!

... und dann 1 Std später.   ... and a hour later.

Montag, 17. November 2014

RePlanning

The sketch of the last plannnings for "OCEANIA 2016" 
clic the pic to enlarge / zum Vergrössern ins Bild clicken
SKIZZE DER NEUSTEN PLANUNG FÜR "OCEANIA 2016"

Samstag, 15. November 2014

Dividing


english speaking readers use the short version in "Espresso", the column at the left, please.

DIE ACHSE DER ERDE
ODER WARUM ICH NICHT SO DICHT AN DER ANTARCTIS ZELTEN WILL

Ich will nicht die ganze Geschichte meiner Reiseplanung aufrollen hier, letzlich war es jedoch so, dass bei aller Planerei eine bestimmte Sache nicht zu ändern war:
So sehr ich  ich auch versuchte dies durch geschicktes Timing zu kompensieren... 
Die Erdachse blieb schief! … und dies um satte 23,5°.
Nun ist Foftain, mein Alterego, nicht der Typ der sich von solchen Kleinigkeiten ins Bockshorn jagen lässt. 

Foftain klopfte mir also auf die Schulter, sagte „Kopf hoch, Kleiner!“ und „… das kriegen wir schon hin!“
Er forschte nach und siehe da, es stellte sich heraus, dass die Neigung der Erdachse derzeit um 47 Bogen- sekunden pro Jahr abnimmt. 
Flux gerechnet, kam heraus, dass wir … also ich! … nur 45.000 Jahre warten müsste und die Sache würde sich von allein erledigt haben.
Dann steht, nach meinen Berechnungen die ErDachse senkrecht und der Blödsinn mit den Jahreszeiten ist endlich vorbei.
Ein angenehmer Nebeneffekt wäre, dass ich bis dahin etwa 1,5 Milliarden Dollar  gespart haben würde … was mir ne Menge miese Hotelzimmer ersparte und mich in die Lage versetzte, die Reise bequem in meinem Privatjet zu machen.

SOWEIT MEIN TAGTRAUM

Im Ernst … es ist vernüftigerweise kaum machbar eine drei- oder viermonatige Reise zu planen in der Alaska und Oceanien beide zu einer geeigneten Reisezeit vorkommen.

Entweder komme ich in Alaska in den Herbst und in Oceanien in den Frühling, oder umgekehrt.
Beides nicht sehr verlockend, zumal ich Neuseeland bis zur Südspitze durchfahren möchte und die ist nur schlappe 2000 Km von der Antarktis entfernt. 
Max. 12°C und Nachtwerten unter 5°C bei nur ∓ 4-5 Sonnenstunden/Tag …. brrr … und das womöglich im Zelt. 
„Nö … lieber nich!“ … meint auch, der sonst eher mutigere, Foftain.

EIN NEUER PLAN 

Also dann Trennung! Ein neuer Plan muss her!

USA hab ich letztes Jahr erlebt, es verlangt mich nach Neuem und die Filmchen im Internet über Alaska machen mich weniger an als die über Neuseeland und Australien. 

So werde ich die AlaskaKarten -vorerst!!- mal auf die Seite legen und konzentriere mich für den Winter 2016 (dank der Neigung der Erdachse auf der Südhalbkugel also Sommer) auf Oceanien. 

Neuseeland im Mietwagen und mit Zelt von Norden nach Süden (warm -> kühl) dafür rechne ich mal round about 30 Tage und Australien von Sydney in den Norden (gemässigt -> heiss) mit einer „FerienWoche“ am Great Barrier Reef und einem kleinen Abstecher an die Westküste ca. 8000 Km … ich denke dafür sollten 60 Tage richtig sein.

AUSSERDEM … KURZ ENTSCHLOSSEN

… werde ich im Spätsommer, schon nächstes Jahr, nach New York fliegen … einfach so für 2-3 Wochen.
… und im Nordsommer 2019 doch noch nach Alaska reisen … und nach Japan (beides auf der Nordhalbkugel!)
… hat sich aufgrund meiner Umplanerei meine Blogadresse geändert: http://foftain.blogspot.ch


FOFTAIN grüsst Euch alle herzlich

Mittwoch, 2. Juli 2014

ReNaming

Sunset / Sonnenuntergang / Kailua Kona Big Island / Hawaii / Sept. 2013                                                                clic the pic
Liebe Leser
Dear readers

Nun ist es ein ganzes Jahr her, dass ich mich auf den Weg machte nach New York.
Now it is a year ago,  I did ​​my way to New York.

In mir rumort die Reiselust und die Ideen sprudeln vor sich hin.
Inside me are rumbling the travel bugs and the ideas are bubbling up.

Ich weiss, es ist noch ein Jahr und neun Monate bis ich wieder meinen Rucksack packen kann und ins Unbekannte reisen darf.
I know it's a year and nine months until I may pack my backpack and be allowed to travel into the unknown.

Obwohl meine Reisepläne sich laufend ändern, möchte ich Euch doch, anlässlich des Jahrestages, einen Status Quo geben.
Although my travel plans change constantly,  I like to give you on the occasion of the anniversary, a status quo.

Im Moment plane ich einen Zeitrahmen von 4 statt 3 Monaten ein.
Ich denke am 15. April 2016 zu starten und -eben- am 15. August 2016 zurück zu kehren.
Die derzeitige Route ist: Zürich - New York - Vermont - Yellowstone - Seattle - Homer (Alaska) - Papeete (Tahiti) - Sydney - Zürich
At the moment I am planning a one time frame of 4 instead of 3 months. 
I think to start at 15. of April 2016 and the return at 15. of August 2016. 
The current route is: Zurich - New York - Vermont - Yellowstone - Seattle - Homer (Alaska) - Papeete (Tahiti) - Sydney - Zurich

Da es nun erst westwärts geht und dann nach Norden, dann nach Südwest und anschliessend West und Nordwest, denke ich den BlogNamen ein wenig anzupassen - an die Route und an mein Feeling dafür ... so - in diesem Rauf und Runter - in dieser Beliebigkeit - bleibt nur ein Name möglich:
As it now first goes west and then north, then southwest and then west and northwest, I think the blog name have to be adjust a little bit - to the route and to my feeling for it ... so - this ups and downs - in this arbitrariness - remains just a name possible: 


 INTO THE BLUE

Die  Blogadresse bleib gleich / The blog adress remains the same

So bleibt letztlich alles wie es ist: die Planung in Bewegung und ich voller Vorfreude
So ultimately, everything remains as it is: the planning in motion and I full of joyful anticipation.

Euer Foftain
Your Foftain

Samstag, 31. Mai 2014

Dropping

Die beste aller Freundinnen hat so ihre eigene Art mich zu überzeugen. Eine Reihe von, auf den ersten Blick, logischen Argumenten gemischt mit einer deutlich vermittelnden Egalhaltung beeindruckt mich immer wieder.

So, nach endlosem Genörgel, dass meine Wünsche an die Reise in nur vier Monaten keinen Platz finden, fiel sie mir ins Wort und machte mir klar, dass ich Ballast abwerfen müsse.

Für bildhafte Vergleiche bin ich empfänglich, also ...

... habe ich mich entschlossen "über die Bücher zu gehen."

Was ist mir wirklich wichtig ?

  • New York
  • Haida Gwaii
  • Alaska
  • Samoa
  • Neuseeland
  • Australien

... gleich geht meine Artikel weiter, aber zuerst ein ... 

... Intermezzo
Irgendwo las ich, vor länger Zeit, eine kurze Geschichte, die Beschreibung eines Experiments. 
Ein paar Studenten suchten nach dem Wesen der Effektivität. Da komplexe Vorgänge zu viele Variablen enthalten um sie miteinander zu vergleichen, beschränkten sie sich darauf, die Art der Effektivitätsgewinnung bei den elementaren Abläufen des Lebens zu untersuchen. Also zum Beispiel wie fängt man einen Ball, wie läuft man oder wie wäscht man effizient ab.
Eines ihrer Experimente erinnere ich noch gut, weil das Ergebnis unerwartet war.
Sie stellten den Probanden die Aufgabe, auf angeschnallten Holzbrettern (ähnlich wie Skier) einen Raum zu durchqueren. Wie sie sich fortbewegten war ihnen überlassen, Bedingung war lediglich, dass ausschliesslich das Holz der Bretter den Boden berührte.
Die meisten schnallten sich tatsächlich, wie zu erwarten, je ein Brett an jeden Fuss und rutschtn, wie beim Langlauf, quer durch den Raum. 
Ein paar brachten recht respektable Ergebnisse zustande, obwohl die Holzbretter auf dem festen Untergrund nicht so gut rutschen wie Skier auf Schnee. Im Grossen und Ganzen, jedoch war es ein recht zeitaufwendiges Geholpere.
Ein Proband jedoch durchquerte den Raum in der gut der Hälfte der Zeit der Anderen.
Sein Trick war: er nahm nur ein Brett, statt zwei, schnallte auf diesem beide Füsse fest und sprang in grossen Sätzen vorwärts. *1

... jetzt geht meine Artikel weiter!

So habe ich, eingedenk dieser Geschichte, meine Reisezeit, die ja eigentlich schon viel zu kurz schien, um zwei Wochen verkürzt.
... und siehe da: unglaublich ... aber plötzlich geht es.

Mir wurde klar, in den dreieinhalb Monaten liegen die zwei Wochen auf Samoa einfach nicht drin.
Ich werde letztlich meinem Wunsch nach Erkundung der Südsee-Inseln und der Sehnsucht nach Faulenzen und Ruhe in der kurzen Zeit nicht gerecht. *2
Wenn ich jedoch dies Zeit verwende um Neuseeland und Australien länger zu bereisen, dann stimmte plötzlich wieder für mich.

Du kommst nicht draus aus meiner Logik ??
Macht nix ... für mich stimmt es so!

Ach ... übrigens ... ich mache ich Zwischenstation auf Hawaii, da muss ich nix gross erkunden, einfach ein paar Tage Strand, Sonne und das gute Longboard-Beer ... meine Ferien in den Ferien!

Also ... die neuste Route:
  • New York
  • Haida Gwaii
  • Alaska
  • - Samoa
  • + Hawaii
  • Neuseeland
  • Australien
Foftain grüsst herzlich

*1 ... vielleicht wurde so auch das Snowboard erfunden ?!
*2  ... ausserdem grassiert auf Samoa z.Zt. -mal wieder- das tödliche Denguefieber, das von tagaktiven Mücken übertragen wird, wer meinen Hass auf Mücken kennt, weiss, es ist besser, ich gehe dieser Konfrontation aus dem Weg.

Sonntag, 27. April 2014

ChanGing

„Ein guter Reisender hat keine festen Pläne
und ist nicht dem Ankommen verschrieben.“ 
Lao-Tse







english text scroll down


Liebe LeserInnen
Locker bleiben, ist die grosse Kunst beim Reisen.
Nach dem ersten vertrauenswürdigen Finanzplan habe ich festgestellt, Geld wird grade so genug da sein um im April 2015 nach Alaska zu starten.
Irgendwie blieb jedoch ein komisches Gefühl nachdem ich ein paarmal gerechnet hatte, um die monatliche Sparsumme zu optimieren, denn sie war etwas höher als ich es mir vorgestellt hatte.

Es gab wohl mehrere Gründe für mein seltsames Gefühl ...

ERSTENS: Ich bemerkte, ich begann beim Einkaufen zu knausern, überlegte einmal öfter als sonst was ich wirklich brauchte und verglich die Preise in der Migros länger und verbissener als je zuvor.

Ein Licht ging mir auf, als ich mich selber, anlässlich einer geglückten Arbeit, zum Essen in ein teures Restaurent einlud. „Viel zu teuer - und NUR für Dich!“ … an den Gedanken erinnere ich mich! Ich wollte die Reservation für den Tisch schon absagen … aber dann …

… aus !!! … Ich werde mich nicht ein Jahr lang selber nerven um dann mit einigermassen ausreichenden Mitteln und einer SauerbierMiene nach Amerika zu reisen. Das ist ein NO GO !!

ZWEITENS: Ausserdem macht mir mein Job und die verschiedenen Dinge, die ich für ihn aufgegleist habe, viel zu viel Spass - und zu viel Verantwortung-  
 um schon wieder eine dreimonatige Abwesenheit vor mir selber rechtfertigen zu können.

Kurz und gut: die Reise nach Alaska ist neu plaziert von April bis Juli 2016
Ein gutes Gefühl !



„A good traveller has no fixed plans and is not intent on arriving.“
 Lao-Tse

Dear Readers
Hang loose is the great art when traveling.
After the first trustworthy financial plan I 've found, money will be just enough to start in April 2015 in the direction of Alaska.
Somehow ... there stays a strange feeling! 

I had a couple of times, working out and optimize the sum of monthly savings, cause it was a little higher than I had imagined .

There were probably several reasons for my odd feeling ...

AT THE FIRST: I noticed I began to skimp while shopping, considering very often if I needed this or that really and compared the prices in the shops longer and with more grim as ever before.

A light dawned on me, as I invited myself -on the occasion of a successful work- to dinner in an expensive Restaurent . 
"Too expensive - and ONLY for me " ... was the thought I remember!
I want to cancel the reservation for the table already ... but then ...

STOP ... !!! … I do not want to suck myself a whole year long and then travel with reasonably sufficient resources and a sour-beer-face to America. This is a NO GO !

AT THE SECOND: In addition, my job and the various things I 've rerailed for it, is too much fun -and to much responsibility- for to do another three month absence. I cant justify to myself .

In short words: the trip to Alaska is new placed to April - July 2016

A good feeling !

Sonntag, 23. März 2014

Timing

Je besser ich vorher plane, um so lockerer kann ich während der Reise mit den Tagen jonglieren.
The better I plan ahead to so loose I can juggle the days during the trip.
HeadlineTranslation: Place / Driving Time in days / Residence Time in days / Kilometers
GroundlineTranslation: Sum total / 60 days staying&driving / 9000 Km driving (5600 mi)

Samstag, 22. März 2014

Mapping

                                                                clic in the picture for zoom / ins Bild klicken zum vergrössern

Mittwoch, 19. Februar 2014

Constructing


Liebe Lernerinnen und Leser (to the english txt, scroll down, please)
VORSICHT BAUSTELLE!
Hier entsteht -langsam aber sicher- mein neuer Block
"Go North Man"

Dies wird meine öffentliches Reisetagebuch über meine nächste Reise und deren Vorbereitungen.

Mitte Mai 2015 gehts von New York nach Homer in Alaska.
Zur Zeit geplante Stationen sind
- Big Apple
- Braintree / Vermont
- Livingston / Montana
- Yellowstone NP
- Glacier NP
- Vancouver
- Jasper NP
- Prince Rupert
- Haida Gwaii (Queen Charlotte Islands)
- Mit der Fähre an der kanadisch alaskanischen Küste hinauf bis Haines
- Fairbanks
- Homer
- Eine Schiffsreise entlang der Aleuten
dann mit dem Flieger nach Hawaii oder Tahiti

Soweit ... die Vorfreude.
Foftain grüsst herzlich

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Dear readers 
CAUTION ! CONSTRUCTION ZONE!
Here arises -slowly but surely- my new block
"Go North Man"

This is my public journal about my next trip and its preparations.

In the middle of may 2015 I `ll go from New York to Homer, Alaska.

There currently are planned stations
- Big Apple
- Braintree / Vermont
- Livingston / Montana
- Yellowstone NP
- Glacier NP
- Vancouver
- Jasper NP
- Prince Rupert
- Haida Gwaii (Queen Charlotte Islands)
- Using the ferry along the canadian-alaskian shores north to Haines
- Fairbanks
- Homer
- Trip by ship along the Aleutian Islands
then by plane to Hawaii or Tahiti

Unless ... the joy.
Foftain greets warmly